Einige der Läufer beim 7. Ottensteiner Seelauf: Hinten von links: Ernst Rauch, Thomas Krapfenbauer, Alfred Rauscher, Herbert Krapfenbauer, Reinhart Schildorfer, Markus Assfall, Werner Bittermann. Mittlere Reihe von links: Reinhard Poppinger, Gerhard Lechner, Siegfried Angel, Martin Brei, Helmut Thaler, Christian Ableitinger. Vorne von links: Hermann Ecker, Renate Ecker, Thomas Gary, Johannes Böhm, Michael Fraberger (Bild von Michael Salzer, NÖN-Sport Zwettl)

Archiv 2008

20.12.2008 Crosslauf Echsenbach:

13. Christian Ableitinger
28. Anton Reiterer
33. Reinhard Poppinger
34. Thomas Gary


22.11.2008 Crosslauf Schwarzenau:

14. Christian Ableitinger
29. Reinhard Poppinger
34. Thomas Gary
35. Gernot Zeilinger
40. Johann Gari


15.11.2008 Martinilauf Sallingstadt:

Hauptlauf:

8. Ernst Rauch

Hobblauf:

1. Christian Ableitinger
3. Gerhard Lechner
6. Thomas Elsigan

31.12.2008: Silvesterlauf in Krems

Hauptlauf über 10 km:

68. Traxler Gottfried
76. Franz Steinkellner
96. Werner Payerl

Fun-Run über 5 km:

12. Alfred Rauscher


31.12.2008: Bei klirrender Kälte liefen 5 Zwickler den Silvesterlauf in Schrems. Die Fotos stammen von Walter Zelenka und die Ergebnisse sind wie folgt:

14. Christian Ableitinger
20. Gerhard Lechner
38. Ernst Rauch
48. Thomas Gary
49. Reinhard Poppinger


Christian Ableitinger war der schnellste Zwickler beim Silvesterlauf in Schrems. Er belegte den sehr guten 14. Gesamtrang.


Gerhard Lechner


Ernst Rauch

Reinhard Poppinger und Thomas Gary


Rückblick Zwettler Stadtlauf 2008:

Die von den Läufern/Läuferinnen rückgeforderten Startgelder aus dem Stadtlauf 2008 wurden refundiert.

Die gespendeten Startgelder aus dem Stadtlauf 2008 wurden an Herrn Peter Kuba überwiesen. Peter Kuba ist ein junger, 2-facher Familienvater aus Hadersdorf/Kamp , der sich bei einem Radsturz am 10. April 2005 so schwer verletzte, dass er ein Pflegefall wurde und nun ständige Betreuung braucht. Das Haus der Familie Kuba muss außerdem behindertengerecht adaptiert werden.

Unser Sprecher, Hans-Ulrich Swoboda, hat seine Gage der in Not geraten Familie Weissmann aus Gföhl zur Verfügung gestellt.



Noch ein Zwickler ist in München gelaufen: Jochen Lintner. Dass es ihm Spaß gemacht hat (oder doch nicht?), kann man in seinem Marathon-Tagebuch nachlesen. Der letzte Abschnitt des Tagebuchs lautet wie folgt:

13.10.2008 (der Tag danach):
Erstaunlicherweise hielten sich meine Schmerzen heute in Grenzen. Natürlich war ich etwas steif und ziemlich  kraftlos, aber meine Befürchtungen waren wesentlich ärger. Meine Zeit hab ich mir heute auch im Internet angesehen: 4:06:21, also doch recht deutlich am 4-Stunden-Ziel vorbei.
Dennoch bin ich mir heute noch sicherer als gestern, dass dieser Lauf ein einmaliges Projekt war und es keine Neuauflage geben wird. Ich wüsste derzeit nicht, welches Ziel eine ähnlich intensive oder intensivere Vorbereitung rechtfertigen würde. Ich bin jetzt Marathonläufer. Zeitverbesserungen können mit diesem Ziel, das ich gestern erreicht habe, nicht mithalten.

Das ganze Tagebuch liegt hier als pdf.



10 Zwickl Läufer beim Halbmarathon in Horn am 12. Oktober 2008: Markus Assfall, Herbert Krapfenbauer, Thomas Gary, Werner Bittermann, Gottfried Traxler, Reinhard Poppinger, Reinhart Schildorfer (nicht am Bild: Alfred Rauscher, Anton Reiterer, Gernot Zeilinger)


Die Staffeln des SC Zwickl Zwettl belegten die Plätze 1 und 3 in Horn beim Halbmarathon. 1. Platz: Markus Assfall, Herbert Krapfenbauer, Anton Reiterer. 3. Platz: Thomas Gary, Werner Bittermann, Reinhard Poppinger.

Gleich 10 Läufer des SC Zwickl blieben im Waldviertel und waren in Horn beim 1. Halbmarathon am Start. Die  Veranstaltung war die Generalprobe für die Landesmeisterschaft im nächsten Jahr.

Überrascht wurden wir in Horn durch dichten Nebel, der jedoch bis zum Start verschwand, und tolles Laufwetter folgte.

Alfred Rauscher war zwei Wochen nach dem Berlin-Marathon schon wieder am Start über 7 km und kam auf Platz 6. Reinhart Schildorfer wurde beim Halbmarathon Gesamt 27. (M40 Platz 6) in 1:33. Gottfried Traxler wurde 41. in 1:40 und holte damit den 2. Platz in seiner Klasse. Gernot Zeilinger kam mit der Zeit von 1:46 auf Platz 59 (M40 10.) Es siegte im Halbmarathon der „Ö3-Mann“ Thomas Srb, überraschend Zweiter wurde Mario Bauer vor Alexander Frühwirth.

Mit 2 Teams war der SC Zwickl Zwettl in der Staffel über 3 x 7 km am Start. Das A-Team ging als Favorit ins Rennen. Nachdem Markus Assfall mit einem Vorsprung von 3 Minuten auf den auch nicht gerade langsamen Herbert Krapfenbauer übergab war die Entscheidung bald gelaufen. Anton Reiterer als dritter Staffelläufer gab trotzdem noch Gas und so gelang mit der Gesamtzeit von 1 Stunden 22 Minuten ein überzeugender Sieg. Zweiter wurde die Mixed-Staffel der „Silberbauers“. Gegen die zwei jungen Silberbauers (der Altersunterschied wird nicht verraten - Dritte im Bunde war die Mutter, die als Erste lief) hatten die alten Herren der Mannschaft „2“ (Thomas Gary, Werner Bittermann und Reinhard Poppinger) schlussendlich keine Chance, erreichten aber souverän den 3. Gesamtrang.

Und morgen (oder übermorgen) fangen wir mit dem Training für die Landesmeisterschaft 2009 an…

(W.B.)


Zwei Zwickler in München: Vergangenen Sonntag war noch einmal Großlauftag in Österreich und dem Rest der Welt (Chicago, Graz, St. Pölten, etc ..)

„Unser“ Haile des SC Zwickl Zwettl, Thomas Weiß, und Werner Sommer waren in München beim Marathon mit knapp 6000 Läufern am Start. Thomas Weiß wurde mit der Zeit von 2:42 gesamt 18. (M30 Platz 6). Damit wurde er drittbester Österreicher. Und auch wenn der SOMMER schon vorbei ist, Werner Sommer läuft und läuft. Nach einer langen und erfolgreichen Saison beendet er den Marathon auf Gesamtrang 74 in der Zeit von 2:53 (M40   17. Platz).

Wir gratulieren!

(W.B.)


Zwei Zwickler in Berlin: Werner Bader (in 3:05:25) und Alfred Rauscher (in 3:19:25) lieferten tolle Leistungen! Wir gratulieren! Auch dazu, dass ihr beim Weltrekord von Haile Gebrselassie (2:03:59) dabei gewesen seid!

Waldviertler Laufcup 2008:  Mehr Informationen dazu gibt es auf der Homepage des  LC Waldviertel. Fotos zu allen Veranstaltungen gibt es bei Walter Zelenka.


Endklassement des Waldviertelcups (Ergebnis der Zwickler):

8. Werner Sommer (1. M40)
20. Markus Assfall (2. M30)
29. Christian Ableitinger
30. Herbert Krapfenbauer
34. Gerhard Lechner
36. Siegfried Angel (1. M55)
42. Gottfried Traxler (2. M55)
43. Thomas Gary
51. Anton Reiterer
54. Leopold Kolm
63. Werner Poppinger

Bei den Damen wurde Renate Ecker 18. und belegte damit den 3. Platz in der Klasse W35.

Alfred Rauscher und Gernot Zeilinger belegten die Plätze 5 bzw. 8 in der Gesamtwertung für den Hobbylauf.

Vielen Dank für die rege Teilnahme und Gratulation zu den hervorragenden Leistungen! Vielleicht kommen ja noch Fotos nach, und wenn jemand seine Eindrücke von den Läufen los werden will, dann einfach her damit! Wir würden uns über solche Berichte auf der Homepage sehr freuen ...


20. Litschauer Herrenseelauf: Die Platzierungen der Zwickler über die 9.2 km:

4. Werner Sommer, 33:08 (1. M40)
20. Markus Assfall, 36:24 (2. M30)
28. Herbert Krapfenbauer, 37:25
30. Reinhart Schildorfer, 37:48
36. Gottfried Traxler, 38:29 (1. M55)
37. Anton Reiterer, 38:35
39. Siegfried Angel, 38:49 (2. M55)

Gernot Zeilinger lief den Volkslauf über 4.6 km in 22:03.


20. Litschauer Herrenseelauf 2008: Der Zwickler Werner Sommer wurde 4. und damit 1. der Klasse M40. Außerdem gewann er die Gesamtwertung des Waldviertelcup in dieser Klasse. Wir gratulieren! (Foto von W. Zelenka)


30. August 2008: Stadtlauf Langenlois. Die Platzierungen der Zwickler:

26. Anton Reiterer
35. Gottfried Traxler
39. Reinhart Schildorfer
45. Leopold Kolm
47. Helmut Thaler

Mehr Informationen gibt es beim ULC Langenlois.


Hier laufen die Zwickler noch in der Reihenfolge Thaler, Kolm, Schildorfer ...



Zwickler Sonntagslauf am 17. August 2008: Im Rahmen der Eröffnung des Wanderweges Hundert Wasser liefen viele Zwickler vom Kampbad nach Roiten.


Hier sind sie bei Erwins neuer Brücke.



Trotz des diesmal etwas weiteren Anreiseweges nach Gmünd haben sich immerhin 4 Zwickler um 09:00 Uhr am Parkplatz beim Gmünder Harrabruckteich eingefunden. Bei ausgezeichnetem Laufwetter wurde unter Begleitung von 3 weiteren Läufern des LT Gmünd (Laufkollege Kaindl nicht im Bild) eine 1,5-stündige Runde in der Blockheide und dem angrenzenden Waldgebiet Ludwigthal abgespult.




Die Zwickler Sonntagsläufer (und zwei junge Gäste beim Start) am 27.7.2008 beim Stausee Ottenstein: Johannes Böhm, Markus Assfall, Hans Puhr (Gast aus Graz), Werner Bader, Gottfried Traxler, Herbert Krapfenbauer, Alfred Rauscher.


Die Zwickler Sonntagsläufer vom 20. Juli 2008 am Edelhof: Leopold Kolm, Gerhard Lechner, Herbert Krapfenbauer, Markus Assfall, Gottfried Traxler, Werner Bader, Hans Puhr (Gast aus Graz), Thomas Krapfenbauer, Johannes Böhm. Nicht am Bild: Charly Bruckner.


Die Zwickler Sonntagsläufer vom 13. Juli 2008: Franz Gerstbauer (Gast aus Langenlois), Werner Bader, Gottfried  Traxler, Herbert Krapfenbauer, Gastgeber Leopold Kolm, Markus Assfall, Thomas Krapfenbauer. Es war eine tolle Runde von Merzenstein ausgehend über Rottenbach bis nach Oberneustift, die von Leo vorgestellt wurde. Danach gab es erfrischende Getränke und Dehnübungen in seinem Garten.


Stellungnahme des SC Zwickl zum 20. Zwettler Sparkasse Stadtlauf:

Liebe Laufsportfreunde,

wir möchten hier aus unserer Sicht darstellen wie es dazu kommen konnte, dass wir beim 20. Zwettler Sparkasse Stadtlauf keine Ergebnisliste des Hauptlaufes veröffentlichen konnten. Gleichzeitig wollen wir uns nochmals bei allen Läufern für diesen schweren Fehler entschuldigen und festhalten, dass der SC Zwickl Zwettl als Veranstalter dafür die volle Verantwortung übernimmt.

Auf Grund eines Kommunikationsfehlers zwischen dem Moderator und den für den Zieleinlauf verantwortlichen Personen vom SC Zwickl Zwettl wurde, nachdem die  Spitzengruppe am Ende der sechsten Runde des Hauptlaufes war, der Zieleinlaufkanal nicht geöffnet.

Als dieser Fehler erkannt wurde wollte man durch eine spontan getroffene Entscheidung den Hauptlauf einfach auf 7 Runden verlängern, um dadurch wieder für alle Läufer gleiche Bedingungen zu schaffen. Das war natürlich ein schwerer Fehler, da verständlicherweise viele Läufer ihr Rennen auf eine Distanz von 6 Runden eingeteilt hatten und daher auch nicht bereit waren, eine weitere Runde zu laufen. Eine Folge davon war, dass ein Chaos entstand, weil ein Teil der Läufer das Rennen nach 6 Runden und ein anderer Teil der Läufer das Rennen erst nach 7 Runden beendet haben. Durch diese unterschiedlichen Distanzen der einzelnen Läufer waren wir nicht in der Lage eine faire und korrekte Ergebnisliste zu erstellen.

Uns ist natürlich klar, dass jetzt viele Läufer vom SC Zwickl als Laufveranstalter sehr enttäuscht sind und dass wir ihr Vertrauen verloren haben. Wir können Euch jedoch versichern, dass wir – wie bei allen anderen SC Zwickl Läufen in den letzten 20 Jahren  - unser Bestes gegeben haben.

Leider können wir den Fehler jedoch nachträglich nicht korrigieren, wir können nur daraus für die Zukunft lernen.

Als kleine Entschädigung bieten wir allen Läufern eine Rückerstattung des Startgeldes für den missglückten Hauptlauf an. Bitte gebt Eure Bankverbindung an eine der angegebenen E-Mail Adressen bekannt, damit wir die Rückerstattung durchführen können.

(16. Juni 2008)

20. Zwettler Stadtlauf - Zwickl Läufer:


Seit kurzem gibt es neue Dressen. Das Bild in besserer Auflösung liegt hier.


Immer noch in Topform sind die Herren Traxler (verfolgt von Anton Reiterer) ..


.. und Angel. Da müssen sich die Jungen ganz schön anstrengen, um da mithalten zu können!

Diese beiden sind noch schnell genug:

Werner Sommer (links) und Thomas Krapfenbauer (rechts) sind äußerst flott unterwegs.


28. Horner Stadtlauf am 17. Mai 2008:  Sieger bei den Männern ist Lukas Kummerer, bei den Damen Bettina Zelenka. 15 Läufer (!) des SC Zwickl Zwettl waren am Start beim Horner Stadtlauf.


Schnellster Zwickler war Thomas Weiss, der in seiner Altersgruppe den zweiten Platz erreichte.


Hier duellieren sich die beiden Zwickler Reinhard Poppinger und Ernst Rauch. Weitere tolle Fotos des Horner Stadtlaufs gibt es wie gewohnt bei Walter Zelenka.

Die Ergebnisse der Zwickler:

Hauptlauf (10 km):

Thomas Weiss (35:26, 2. Platz M30)
Werner Sommer (36:07, 2. Platz M40)
Thomas Krapfenbauer (37:28, 3. Platz M20)
Markus Assfall (37:36)
Herbert Krapfenbauer (39:35)
Christian Ableitinger (40:52)
Siegfried Angel (41:04, 3. Platz M55)
Gottfried Traxler (41:37)
Johannes Böhm (42:05)
Ernst Rauch (42:26)
Leopold Kolm (43:41)
Reinhard Poppinger (43:54)
Anton Reiterer (44:00)
Renate Ecker (52:28)

Hobbylauf (5 km):

Gernot Zeilinger (23:06)





Vienna City Marathon 2008:  Natürlich waren auch dieses Jahr wieder viele Läufer des SC Zwickl am Start. Besonders hervorzuheben über die volle Distanz sind Werner Sommer mit 2:44:09 und Hermann Holzmann mit 2:46:21. Über die halbe Distanz war Thomas Krapfenbauer der schnellste Zwickler in 1:22:15. Weitere Ergebnisse gibt es auf www.vienna-marathon.at .

Die anderen Zwickler über die volle Distanz waren:

Johannes Böhm (3:29:42)
Reinhard Poppinger (3:31:02)
Arnold Kainz (3:39:21)

Den Halbmarathon absolvierten auch:

Markus Assfall (1:23:36)
Martin Brei (1:23:59)
Herbert Krapfenbauer (1:25:26)
Christian Ableitinger (1:28:13)
Thomas Gary (1:28:39)
Ernst Rauch (1:34:16)
Herbert Grassinger (1:42:39)
Gernot Zeilinger (1:45:00)
Werner Payerl (1:51:25)
Anita Huber (2:03:10)



Interview mit Markus Assfall (M.A., Bild beim Stadtlauf in Zwettl) (13.9.2008):

J. B. Hallo Markus, die Saison ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber ich denke, deine meisten Läufe hast du dieses Jahr schon absolviert. Wie ist es dir im Rückblick so ergangen? Was waren deine Ziele für dieses Jahr, und hast du sie erreicht?

M.A. Ich begann im Jänner mit dem Training für den Pielachtalmarathon im Juni. Dieser wurde jedoch kurzfristig vom Veranstalter abgesagt. Da meine Form zu diesem Zeitpunkt (wie du den Ergebnissen von Linz und Wien entnehmen kannst) sowieso nicht zufriedenstellend war, setzte ich mir als Ziel den LCC-Herbstmarathon in Wien (Ziel: 2:50 Std.). Ich begann also erneut mit einem Marathonplan über 22 Wochen. Als meine Form dann schon ziemlich gut war, erwischte ich Anfang August eine Grippe, die mich 2 Wochen außer Gefecht gesetzt hat. Damit konnte ich den Marathon abhaken.
Es war eigentlich bis jetzt ein schlechtes Laufjahr: Viel Training – wenig Erfolg.
Längere Distanzen werde ich in nächster Zeit aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen nicht laufen, da der Aufwand dafür doch erheblich größer ist als für 5-10km Bewerbe.

J.B. Wie schaut bei dir der Trainingsplan aus? Wie oft gehst du in der Woche laufen, und wieviele Kilometer legst du dabei zurück? Wann machst du deine Intervallläufe?

M.A. Im Marathontraining können es schon 100km und mehr in der Woche werden. Dabei gehe ich fast täglich laufen. Jetzt habe ich den Trainingsumfang auf etwa 50-70km reduziert. Dabei mache ich meistens am Dienstag Intervalle (300-1000m) und am Samstag Tempodauerläufe (z.B. 3x1500m). Am Sonntag steht meistens ein 90min. Dauerlauf am Programm.

J.B. Hast du eine Lieblingsstrecke? Wenn es nun im Winter früher finster wird, wo läufst du dann?

M.A. Im Winter laufe ich hauptsächlich am Wochenende. Bei Finsternis gibt es in Zwettl gute Möglichkeiten zum Laufen. Meine Lieblingsstrecken sind jedoch rund um meinen Heimatort Sprögnitz. Im Winter setze ich mich auch gelegentlich auf den Ergometer oder gehe ins Hallenbad. Etwas Kraft- und Beweglichkeitstraining darf natürlich auch nicht fehlen.

J.B. An welchen Läufen wirst du dieses Jahr noch teilnehmen? Machst du bei der Crosslauf Serie mit?

M.A. Ein Ziel für diese Saison ist noch die Crosslauf-Landesmeisterschaft Anfang Dezember.
Wenn es mir gut geht ist die Crosslaufserie auch ein Thema, da ich ein begeisterter Crossläufer bin. Ein Silvesterlauf steht heuer sicherlich auch wieder am Programm.

J.B. Was sind deine Ziele für das nächste Jahr? So wie ich dich kenne, hast du sicher einen Marathon eingeplant, oder?

M.A. Für nächstes Jahr habe ich mir noch keine größeren Ziele gesetzt. Ich habe mit ein paar Vereinskollegen über eine 4er-Staffel beim 24 Stundenlauf in Wörschach gesprochen und auch schon Interessenten gefunden. Ob etwas draus wird werden wir im Frühjahr sehen.

J.B. Was steht auf deinem Speiseplan, wenn ein wichtiges Rennen bevorsteht? Hast du auch schon mal die Saltindiät ausprobiert?

M.A. Vor einem Marathon spielt die richtige Ernährung eine große Rolle. Ich habe bereits dreimal die Saltindiät gemacht. Sie ist zwar hart, hat mich aber immer zum Erfolg geführt.

J.B. Was sind deine Wünsche an die Gemeinde, um die Voraussetzungen für Läufer zu verbessern?

M.A. Eine Laufbahn in Zwettl wäre natürlich ideal – aber es gibt auch so gute Möglichkeiten.

J.B. Vielen Dank für das Interview, und auch für deine Bemühungen um den Verein SC Zwickl Zwettl!

M.A. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern bedanken, die bei unseren Veranstaltungen tatkräftig mithelfen. DANKE!


Interview mit Herbert Krapfenbauer HK (von Johannes Böhm JB):


JB: Gratuliere zu deinem Halbmarathon in Wien. 1:25:26 ist ja eine tolle Zeit. Wie ist es dir beim Lauf ergangen?

HK: Danke der Gratulation. Eigentlich wollte ich mit meinem Sohn Thomas gemeinsam die Strecke in  einer 1:22er-Zeit bewältigen. Mein Ergebnis beim Linzer Viertelmarathon (40:41) veranlasste mich zu diesem Experiment. Bei Km 12 jedoch merkte ich bereits, dass dieses Vorhaben nicht verwirklichbar ist und ich musste das Tempo zurücknehmen. Ab Km 16 bekam ich erste Krämpfe in der hinteren Oberschenkelmuskulatur  -  ein Zeichen eines doch zu hohen Tempos  -  und ich rettete mich mehr schlecht als recht ins Ziel. So gesehen muss ich mit der erreichten Zeit zufrieden sein.

JB: Was sind deine nächsten Laufziele in diesem Jahr. Wirst du auch noch einen Marathon (oder mehrere) laufen?

HK: Zuerst werde ich versuchen 5 Läufe des Waldviertel-Cups zu absolvieren um in die Cup-Wertung zu gelangen. Des Weiteren möchte ich beim Sonnwendlauf und beim Halbmarathon in der Wachau an den Start gehen. Einen ganzen Marathon werde ich heuer vermutlich nicht laufen, da ich die dafür nötige Trainingszeit nicht aufbringen werde können.

JB: Wann knackst du die 3 Stunden für den Marathon?

HK: Ganz ad acta gelegt habe ich diese Herausforderung noch nicht. Da ich mit 48 Jahren nicht mehr der Jüngste bin und es immer größerer Trainingsumfänge bedarf um den Level zu halten bzw. sich noch zu verbessern, müssen viele Faktoren (Gesundheit, Zeit, Familie u. Partner, Beruf, etc.) mitspielen, um diese Herausforderung anzugehen. Ich denke jedoch, dass ich es nochmals versuchen werde. Mich trennen ja nur mehr 1 Min. und 40 Sek. von der 3 Stundenmarke.

JB: Du gehörst ja zweifellos zu den Läufern, die an vielen Wettkämpfen teilnehmen. Wie steckst du das körperlich weg? Reduzierst du in diesen Zeiten das Training?

HK: Ich brauche die Wettkämpfe als Anreiz um konsequenter trainieren zu können, d. h. ich benötige stets ein Ziel vor Augen, auf das ich dann hintrainieren kann. Sollte zwischen den Wettkämpfen nicht viel Zeit zum Regenerieren bleiben, reduziere ich meist die Trainingsumfänge, lasse die Intervalle weg oder reduziere deren Anzahl und Intensität.

JB: Wie oft trainierst du? Hast du einen typischen Wochenplan? Hast du einen Tag reserviert für Intervalltraining? 

HK: Ich trainiere durchschnittlich an 5 Tagen in der Woche. Davon sind ein langer Lauf am Sonntag und ein Intervall am Dienstag fix. Aber sehr oft bestimmen meinen Wochentrainingsplan die jeweiligen Trainingspläne für die geplanten Wettkämpfe.

JB: Was ist deine Lieblings-Trainingsstrecke?

HK: Da ich mir vor einem Jahr eine GPS-Trainingsuhr von Garmin geleistet habe, kann ich quasi überall laufen und weiß stets mein Tempo, die zurückgelegte Distanz, meinen Puls und  viele andere interessante Daten. Dennoch gibt es einige Lieblingsstrecken: An warmen Tagen und für meine 2-3-Stundenläufe bevorzuge ich das Kamptal, da es dort schön kühl ist. Intervalle laufe ich gerne auf der Pferderennbahn am Edelhof und beim Rudmannser Teich.

JB: Welche Wünsche hast du an die Stadtgemeinde Zwettl, um die Läufer beim Training besser zu unterstützen?

HK: Mir ist bekannt, dass von der Stadtgemeinde ohnehin eine Arbeitsgruppe für etwaige Maßnahmen eingesetzt wurde. Allerdings sind deren Vorschläge bis dato kaum realisiert worden.
Aus Läuferkreisen vernehme ich stets folgende Wünsche, denen ich mich persönlich ebenfalls anschließe:

1. die Sanierung des Kamptalweges:

+ Trockenlegung der stets nassen Stellen

+ Anhebung (Aufschüttung) oder Höherverlegung des Weges an überschwemmungsgefährdeten und stark verwurzelten Stellen.

2. Errichtung von "Läufertränken" im Kamptal:

(= Wasserentnahmestelle mit automatischer Abschaltung) beim E-Werk  und/oder  auf der Schwarz-Alm und/oder bei der Kastner-Mühle.

(Insbesondere bei der Kastner-Mühle wäre eine derartige Erfrischung erwünscht.)

3. Beleuchtung der Pferderennbahn und des Kamptalweges vom Sparkassenspielplatz bis zum E-Werk 

(ähnlich der Promenadenbeleuchtung bei der Bootsvermietung in Ottenstein)

Das würde zum Einen uns Läufern für das Herbst- und Wintertraining entgegenkommen und zum Anderen würde der beleuchtete Kamptalweg sicherlich auch von Nordic-Walkern und Spaziergängern genützt werden.

 4. Errichtung einer 400 m-Laufbahn

Vorschlag: innerhalb der Pferderennbahn am Edelhof

Punkte 3 u. 4 sind natürlich nur mit Einverständnis des Pferdesportvereines realisierbar.

Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich bei diesem Verein für die gelegentliche Mitbenützung der Bahn.

JB: Vielen Dank für das Interview!



Weihnachtsfeier des SC Zwickl Zwettl in der Pizzeria San Marco am 13. Dezember 2008. V.l. Renate und Hermann Ecker, Markus Assfall, Gehard Lechner. Im Vordergrund Werner Bader. Mehr Bilder gibt es hier.


Der Vereinsausflug des SC Zwickl Zwettl am 8. November 2008 stand unter dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn soviel Interessantes, Schönes und Gutes liegt so nah“. (Bericht von H.K.)

Wir, 21 Zwickler, trafen uns wie vereinbart um 13.00 Uhr beim Feuerwehrhaus in Zwettl. Mit einem Bus 1. Klasse der Fa. Kerschbaum in Zwettl, gelenkt natürlich von einem Zwickler, nämlich niemandem geringeren als  Juniorchef  Franz, („Aushilfschauffeur, Vorbeterchauffeur, ...) kamen wir in gesundem Zustand in Schönbach an.

Dort empfing uns der nunmehrige Besitzer der Pfarrhofbrauerei Schönbach, Hannes Pichler. Er führte uns zuerst zu den nostalgischen Fremdenverkehrsattraktionen in Schönbach: Zur Seifensiederei und ins Korbflechtstudio, welche in den Nachbargebäuden der Brauerei untergebracht sind. Bevor wir endlich die Brauerei betreten durften, mussten wir noch in der wirklich sehenswerten Kirche in uns kehren. Angeblich wird in der Kirche in Schönbach bei den Hl. Messen Wasser nicht in Wein, sondern in Bier verwandelt.


Hannes Pichler
bei seinen Erklärungen vor den interessierten Zwicklern.


Auch in der Seifensiederei gab es viel Wissenswertes zu erfahren.

Schließlich erreichte der Ausflug seinen ersten wirklichen Höhepunkt: Wir durften ins Schönbacher Bierg’wölb. (http://www.schoenbacherpils.at/) . Dort erklärte uns Hannes den Werdegang seiner Brauerei und führte uns in die Kunst des Bierbrauens ein. Anschließend gab’s dann endlich die ersehnte Verkostung des Schönbacher Pilses. Es schmeckte uns allen wirklich sehr gut und wenn das ein Zwickler sagt, dann soll das etwas heißen! Gerne wären wir im gemütlichen G’wölb noch sitzen geblieben, aber der nächste Programmpunkt sollte doch pünktlich eingehalten werden. Wir danken Hannes für die ausführlichen Erklärungen und wünschen ihm und seiner Gattin Maria, sie sorgt im G’wölb für das leibliche Wohl der Gäste, noch viel Freude und Erfolg mit ihrem 2. Standbein.


Bierverkostung im G'wölb: Prost!

Um ca. 16.00 Uhr fuhren wir in die Nachbargemeinde Traunstein, um das dort vor kurzem eröffnete Kurzentrum (http://www.kurzentrum.at/) zu besichtigen. Man weiß ja nie wo man als Läufer oder Kicker einmal landet. Im Kurzentrum angelangt wurden wir von Frau Clarissa Gruber empfangen und durch das Haus geführt. Auf beeindruckenden 2.650 m² großen Therapieflächen werden über 100 verschiedene Therapieformen angeboten. Es herrscht dort eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Angeblich gibt es bereits eine 75 %ige Auslastung der Zimmerkapazitäten. Spezialisiert ist das Kurzentrum auf Rheuma und Gelenksschmerzenbehandlung. Während der Führung kursierte plötzlich folgender Witz: Sagt ein Kurgast zum anderen: Hat die Schlammmaske deiner Frau geholfen? Darauf der andere: „Ja am Anfang schon, aber dann ist sie leider wieder abgebröckelt“.


Im Frühjahr müssen wir auf Leo Kolm aufpassen, wenn er seine neuen Wettkampfschuhe anzieht.

Nach einer Kaffeepause im Kurcafe ging es pünktlich um 17.30 Uhr weiter nach Grainbrunn zum Gasthaus Köchl, wo bereits unsere Hendl’n auf den Grillspießen schmorrten. Einige von uns kannten das „3-Hauben“ Grillhendl-Restaurant bereits, aber für so manchen war es eine kulinarische Überraschung. Seit bereits ca. 40 Jahren werden beim Köchl vom Frühjahr bis in den Herbst hinein an Samstagen die besten Grillhendl’n und –stelz’n von weit und breit (vom Holzkohlengrill) angeboten.


Gföhler Herbstlauf 2008 (Bericht von Markus Assfall):
Bei etwas unwirtlichen Laufbedingungen (Regen, Wind, ...) standen 44 fröstelnde Läufer, darunter 4 Zwickler, am Start und waren froh, das pünktlich um 15:15 Uhr gestartet wurde. Es waren 6km in vier Runden zu bewältigen. Nach der ersten Runde konnte sich Gerald Foltas (ULC Horn) von der Spitzengruppe absetzen und lief einem ungefährdeten Sieg entgegen. Um den Zweiten Platz entbrannte ein harter Kampf zwischen Harald Niedl (Union Traismauer) und mir. Erst am letzten Kilometer konnte ich ihn abschütteln und lief in 22:18min. als Zweiter (Klasse M1: 1.) durchs Ziel. Meine Kollegen ließen aber nicht lange auf sich warten. Gerhard Lechner kam als Sechster (Kl. M2: 2.), knapp vor Herbert Krapfenbauer (Kl. M2: 3.). Leopold Kolm vervollständigte den mannschaftlichen Erfolg mit dem 2. Platz in der Klasse M3. Somit ging keiner leer aus und es waren alle zufrieden. Es war eine gut organisierte Veranstaltung, die sich sicher mehr Teilnehmer verdient hätte. Ergebnisse und Fotos unter www.herbstlauf.gfoehl.at .


Zwentendorfer Donaulauf 2008 (Bericht von Markus Assfall):
Als kleine Tempospritze entschlossen sich Gerhard Lechner und ich, im Rahmen des Zwentendorfer Donaulaufs, am dortigen Volkslauf über 5,28km teilzunehmen. Auf dem flachen Rundkurs der durch Zwentendorf und z.T. am Donauradweg führt, waren 3 Runden zu bewältigen. Bei guten Laufbedingungen entwickelte sich ein spannendes Rennen, da bis zur letzten Runde eine große Spitzengruppe beisammen war. Im Schlussprint konnte jedoch keiner der Gegner mithalten und ich lief in 19:18 als erster durchs Ziel. Gerhard finishte als 9. (M40-3.Platz) in 20:29. Da es beim Hauptlauf über 10,57km ein beachtliches Preisgeld (€ 350,- für den Sieger) gibt, waren auf den vorderen Plätzen kaum Österreicher zu finden. Es siegte der Slowene Roman Kejzar in der Zeit von 32:26.
Es war eine gut organisierte Veranstaltung, die man auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Infos unter: www.zwentendorf.at


14. September 2008: Wachaumarathon

Die Ergebnisse der Zwickler:

Marathon:

181 Grassinger Herbert 3:41:19

Halbmarathon:

8 Weiss Thomas 1:13:39
25 Sommer Werner 1:18:53
140 Brei Martin 1:28:09
153 Krapfenbauer Herbert 1:28:32 
200 Schildorfer Reinhart 1:30:11 
213 Ecker Hermann 1:30:29
283 Rauch Ernst 1:32:22 
292 Traxler Gottfried 1:32:44 
465 Kainz Arnold 1:37:06
761 Payerl Werner 1:41:59

1386 Ecker Renate 1:50:00

Viertelmarathon (9.5 km):

6 Assfall Markus 0:36:25 
32 Bittermann Werner  0:40:28 
50 Thaler Helmut 0:42:58


Zwettler Sparkasse Kamptallauf 2008:


Zunächst liefen die Kinder 1.3 km. Sie alle sind toll gelaufen! Mit am Bild sind auch Herbert Stadlmann und Kurt Holzmann vom SC Zwickl.


Dieser Lauf gilt beim SC Zwickl Zwettl als Vereinsmeisterschaft, und deswegen zieht er immer recht viele Zwickl Läufer an. So zum Beispiel ...


... Leopold Kolm, der in einer Zeit von 48:24 den 21. Platz belegte.


Zwickl Vereinsmeister bei den Herren wurde Martin Brei in einer Zeit von 44:16. Bei den Damen wurde Eva Weißinger Vereinsmeisterin.


Tagessiegerin bei den Damen wurde Silvia Preyser vom LT Gmünd vor Eva Weißinger und Traude Hartl vom ULC Spk Langenlois.


Tagessieger bei den Herren wurde Lukas Kummerer vom  LT Gmünd vor Reinhard Helmreich von der Sportunion Langschlag und vor Martin Brei.


Zwettler Sparkasse Kamptallauf 2008: Unser Dank gehört den drei Sponsoren, der Bank und Sparkassen AG Waldviertel Mitte, Zwettler Bier und der Stadtgemeinde Zwettl. Außerdem möchten wir uns bei den vielen freiwilligen Helfern bedanken, die in der Vorbereitung für den Lauf, bei der Zeitnehmung, bei Auf- und Abbau, bei Zubereitung und Verkauf der leckeren Kuchen, und bei vielem mehr geholfen haben! Danke!


Der Lauf ist vorbei, und nun muss der Wettkampf zunächst mal körperlich und geistig aufgearbeitet werden.


Sogar die Kosmopiloten wagten sich auf die Laufstrecke und machten dabei gute Figur. Der Läufer ganz links ist das neue Zwickl Mitglied Charly Bruckner, der den folgenden Laufbericht verfasst hat. Vielen Dank, Charly!

Charly´s sportlich wichtigster Tag

Der 23.08.2008 war für mich der sportlich wichtigste Tag meiner bisherigen Sportkarrriere:

1) Mein erster Sieg in einem Langstreckenbwerb über Grötzl Andreas (beim 5. Kamptallauf von Roiten nach Zwettl)
2) Empfang der Schwaiger-Sisters in Großglobnitz

Da beide Veranstaltungen gleichzeitig starteten, galt das Motto: „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Bereits beim Zwettler Radmarathon wurde vereinbart, dass der Verlierer im Dreikampf Andreas Grötzl (Andi I), Andreas Gössl (Andi II) und Charly Bruckner eine Runde Bier zu bezahlen hat. Ich pokerte hoch, da die derzeitige Laufstärke von Andi II bekannt war und Andi I nie unterschätzt werden darf, wie ein Trainingslauf am 17.8.08 mit ihm bestätigte (HF um ca. 10 Schläge/min niedriger, bei Anstiegen sogar noch mehr.) Damit war mein Selbstvertrauen angeknackst und ich nahm mir sicherheitshalber mehr Geld mit. Der Lauf selbst wurde pünktlich um 16 Uhr in Roiten bei herrlichem Laufwetter gestartet. Da wir außer Weißinger Eva keine starke Läuferin im Startbereich erblickten, wurde noch eine Devise ausgegeben: „keine Frau vor uns“. Mein Start war ausgezeichnet und ich lief die ersten paar 100 m an dritter Stelle liegend knapp hinter Lukas Kummerer, was mich doch etwas beunruhigt („Bin ich wirklich so gut oder doch etwas verrückt?“) Den 1.Kilometer absolvierte ich in 3:42 als Sechster. Zwischen km 2 und 3 überholte mich eine Frau. Andi II schrie hinter mir: „ Charly, los reina“. Ich tat wie befohlen, denn gegen Silvia Preyser bin ich wohl doch chancenlos. Kurz drauf schloss Andi II zu mir auf und fragte, ob ich verrückt sei, was ich verneinte, obwohl mein 1. Kilometer ein starkes Indiz dafür sei. Er faselte noch etwas von Andi I, was mir aber nicht in Erinnerung blieb. Kurzum Andi II hat während des Rennens mehr mit mir gesprochen, als in seinem gesamten Leben davor. Seine Gesprächigkeit hielt ihn aber nicht ab, mich einfach stehen zu lassen. Völlig überraschend lief gleich darauf auch Krapfi an mir vorbei, den ich auch nicht ganz halten konnte. Bei km 4 überholte mich bei einem kleinen Anstieg auch Andi I. Ich dachte mir: „Jetzt heißt es kämpfen, wenn du die 3 Bier nicht bezahlen willst.“ Bergab lief ich dank meiner größeren Schrittweite wieder an Andi I vorbei. Den nächsten km hörte ich Andi I hinter mir immer atmen, doch irgendwann war es auf einmal still. Ich hatte also wieder einen respektablen Abstand zu Andi I hergestellt, leider auch einen respektablen Rückstand auf eine 3-4 Mann Gruppe (u.a. mit Krapfi, Lechner Gerhard) aufgerissen. Andi II war nicht mehr in Sichtweite. Die ersten 5 km absolvierte ich in 20:30, womit ich sehr zufrieden war. Ab km 6 kannte ich die Strecke von diversen Trainingsläufen, was psychologisch ein Vorteil war, da ich erstens die Ideallinie laufen konnte und zweitens wusste, dass es nur mehr einige Anstiege gibt, wo mich Andi I überholen könnte. Bei einem dieser Anstiege hörte ich plötzlich den Atem eines Läufers. Er näherte sich mit großer Geschwindigkeit und lief mühelos vorbei. Gott sei Dank  war es „nur“ Traxler Gottfried. Doch ein weiteres geräuschvolles Atmen blieb hinter mir. („Hat sich Andi I im Windschatten von Gottfried an mich herangemacht“, war mein nächster Gedanke). Ich wagte mich nicht umzudrehen. Beim letzten Anstieg kam er immer näher und näher. „Scheisse, Andi I ist da und hört sich stark an“, ging mir durch den Kopf. Mir viel ein riesiger Stein vom Herzen, als ich ein unbekanntes Gesicht erblickte. Knapp hinter ihm passierte ich den letzten Anstieg (10 km-Markierung in 42:41). Die Zeit war nicht ganz zufriedenstellend, da meine Bestzeit aus dem Jahr 2004 bei 42:25 liegt und ich diese unbedingt unterbieten wollte. Da Andi I keine Gefahr mehr darstellt, hatte ich nur mehr das Ziel Gottfried und den Unbekannten zu schlagen, weshalb ich das Tempo nochmals verschärfte. Den Unbekannten hatte ich auf den nächsten 100m wieder überholt, doch der Abstand zu Gottfried wurde bis ins Ziel nicht wirklich geringer, weshalb ich 4 Sekunden nach ihm in 47:57 einlief. (Die letzten 1,4 km lief in einer ausgezeichneten Zeit von 5:16). Andi I kam mit einem Rückstand von 1:13 ins Ziel. Ich hatte somit erstmals Andi I bei einem Langstreckenbewerb besiegt. Er hatte jedoch eine super Ausrede, da er sich ca. 800 m vor dem Ziel aus unverständlichen Gründen verlaufen hatte. (Nach dem Bergabstück vor der Holzbrücke lief er nicht den schönen Weg nach rechts, sondern bog nach links ein. Wenn ihn keiner gerufen hätte, würde er heute noch das Ziel irgendwo am Oberlauf des Kampes suchen.) Mit meiner Zeit war ich schließlich doch sehr zufrieden, weil ich erstens unbedingt unter 48 Minuten laufen wollte und außerdem Andi II vor einem Jahr geschlagen hätte (48:14).

Nach einer kurzen Erholungspause und Duschen ging es weiter zur nächsten Veranstaltung. Gegen 18 Uhr war ich am Parkplatz in Großglobnitz beim Empfang der Schwaiger-Sisters. Der offizielle Teil war zwar bereits vorbei, doch ich hatte noch genügend Zeit, um den Mädels zu gratulieren, zu interviewen und gemeinsam mit Ines auf einem Foto zu posieren. Nebenbei erwähnte ich voller Stolz meinen Sieg über Andi I. Wie beim Wettkampf, war er auch bei der Nachbereitung deutlich hinter mir, weshalb ich schließlich am Handy anrief, da ich bereits durstig war. Gegen 21 Uhr verließ ich mit Ines die Feier und dachte mir. „ So ein Tag so wunderschön wie heute sollte nie vergehen.“


5. Gmünder Lauf- und Radevent: AKNÖ Schlossparklauf. Thomas Weiss vom SC Zwickl Zwettl wurde hervorragender Vierter hinter drei Läufern aus Fürstenfeld, die für 'Bushtrekkers Kenya' starten. Auch die weiteren Zwickler lieferten tolle Leistungen:

Hauptlauf (6.58 km):

4. Thomas Weiss (1. Platz M30)
16. Werner Sommer (3. Platz M40)
33. Christian Ableitinger
47. Anton Reiterer
51. Siegfried Angel (2. Platz M55)
53. Hermann Ecker
63. Thomas Gary
107. Renate Ecker (3. Platz W35)

Hobbylauf (2.26 km)

6. Werner Bittermann


Lukas Kummerer und Thomas Weiss liefern sich ein interessantes Duell um den 4. Platz in Gmünd. (Foto von Walter Zelenka)


Hermann Ecker läuft ein starkes Rennen in Gmünd mit einer km-Zeit von 4:06. (Foto von Walter Zelenka)


ASTEG Lauf in Schönfeld. Es siegte wieder Thomas Weiss vom SC Zwickl Zwettl. Wir gratulieren. Die Ergebnisse der Zwickler:

1. Thomas Weiss
5. Werner Sommer (1. Platz M40)
26. Herbert Stadlmann


ASTEG Lauf in Schwarzenau. Beim ASTEG Lauf am 19. Juli in Schwarzenau über 8.1 km war der SC Zwickl Zwettl stark vertreten. Den Sieg holte der Zwickler Thomas Weiss vor Bernhard Höllriegl und Alexander Frühwirth. Die Platzierungen der Zwickler:

1. Thomas Weiss (27:06)
10. Werner Sommer (31:09)
11. Christian Ableitinger (31:23)
16. Werner Bittermann (33:18)
18. Thomas Gary (34:46)
26. Thomas Gruber (37:47)


Thomas Weiss (hier beim Stadtlauf in Zwettl) siegte beim ASTEG Lauf in Schwarzenau. Wir gratulieren.


ASTEG Lauf in Allentsteig. Beim ersten Lauf des ASTEG Cups über 5 km starteten 7 Läufer für den SC Zwickl Zwettl. Schnellster davon war Thomas Krapfenbauer in einer Zeit von 16:30. Alle Zwickler:

Thomas Krapfenbauer (4., 16:30)
Werner Sommer (6., 17:07)
Christian Ableitinger (7., 17:25)
Siegfried Angel (16., 18:40)
Werner Bittermann (17., 18:46)
Thomas Gruber (23., 20:39)
Gernot Zeilinger (27., 21:29)


Drittschnellster Zwickler in Allentsteig wurde Christian Ableitinger (hier beim Stadtlauf in Zwettl).


Zwickl spielt Fußball.
Bei sommerlichen Temperaturen spielen die Fußballer des SC Zwickl Zwettl ein Freundschaftsspiel bei der SU Rudmanns/Stift Zwettl anlässlich des 20. Jahrestages ihrer Gründung. Nach einem gepflegten und fair geführten Spiel siegen die Rudmannser mit 2:0. Der guten Laune konnte das nichts anhaben, und die Mannschaften feierten zusammen noch einige Stunden weiter ...


Die Mannschaft des SC Zwickl mit ihrem Gastgeschenk an die Rudmannser.


Während dieses Bild aufgenommen wurde, fiel das 1:0 für Rudmanns. Süßi (Manfred Amsüß) hat es nicht verschuldet, und Johannes Böhm hat es nicht geschossen ...


Krems-Sparkasse Sonnwendlauf in der Wachau (19.6.2008):

6 Zwickler waren am Start. Gottfried Traxler wird 2. in der Klasse M55! (Hier zu sehen beim Zwettler Stadtlauf 2008.)

Die Ergebnisse der Zwickler:

10 km:

Reinhard Poppinger (43:18)
Gernot Zeilinger (46:39)

10 Meilen:

Thomas Gary (1:09:24)
Traxler Gottfried (1:09:33, 2. M55)
Leopold Kolm (1:10:05)
Martin Fichtinger (1:18:21)


Franz Fessl siegt am Jauerling! Überlegen holt sich Franz Fessl vom SC Zwickl Zwettl den Sieg beim Jauerling Berglauf in einer Zeit von 39:53 (8 km). Wir gratulieren!


20. Zwettler Stadtlauf - Seitenblicke:


Auch heuer war für unser leibliches Wohl wieder bestens gesorgt! Unser Dank gilt den Damen bei den köstlichen Broten, aber auch allen anderen freiwilligen Helfern beim Stadtlauf!


  ... natürlich auch dem DJ samt Eisenfuß.


20. Zwettler Stadtlauf: Leider können wir keine Ergebnisliste des Hauptlaufes liefern, aber sicher ist jedenfalls, dass ..


die Kleinsten schon mit großem Eifer bei der Sache waren, ...


dass Lukas Kummerer gewonnen hat (verfolgt von Thomas Weiss), ...


dass Walter Zelenka Geburtstag hatte ...


und dass uns das nicht mehr passieren wird. Sorry!




14. Waidhofner Sparkassen Stadtlauf: 13 der 152 Starter des Hauptlaufs waren für den SC Zwickl Zwettl unterwegs. Unsere schnellsten kamen wieder mal aus Echsenbach (Thomas Weiss und Werner Sommer), aber auch die anderen lieferten tolle Leistungen, z.B. Siegfried Angel mit einem 4:00 min/km Schnitt auf den 6.9 km. Ergebnisse gibt es auf der Seite des LC Waldviertel und Fotos bei Walter Zelenka.


Von links: Ernst Rauch, Gottfried Traxler, ?, ?, Reinhard Poppinger, Leopold Kolm (Foto von Walter Zelenka).


Doch schon so spät? (Renate Ecker) (Foto von Walter Zelenka)

Die Ergebnisse der Zwickler (Hauptlauf):

Thomas Weiss (23:20, 3. Platz M30)
Werner Sommer (24:50, 1. Platz M40)
Markus Assfall (25:22)
Christian Ableitinger (26:04)
Herbert Krapfenbauer (27:27)
Siegfried Angel (27:33, 1. Platz M55)
Ernst Rauch (28:49)
Anton Reiterer (28:57)
Thomas Gary (29:04)
Gottfried Traxler (29:05, 3. Platz M55)
Leopold Kolm (29:13)
Helmut Thaler (29:55)
Reinhard Poppinger (30:13)



7. Ottensteiner Seelauf:
21 Zwickler waren am Start in Rastenfeld. Nachdem es noch kurz vor dem Start geregnet hat, gab es dann beim Rennen hervorragende Bedingungen. Schnellster Zwickler war Werner Sommer, schnellste Dame des SC Zwickl Renate Ecker. Mehr Details (Ergebnisse, Fotos, ..) gibt es auf der Webpage des Seelaufs und bei Walter Zelenka.


Das Bild stammt von Michael Salzer (NÖN Sport Zwettl) und in besserer Auflösung liegt es hier.


Zwickl Läufer und Mitveranstalter Alfred Rauscher landete beim Hobbylauf auf dem 5. Platz. (Foto von Walter  Zelenka)



1. Modsiedler  Dorflauf:
  Hervorragender 2. Platz von Florian Blaim in der Gesamtwertung. (Fotos von Walter Zelenka. Danke!)

 
Florian Blaim beim Start in Modsiedl.


Weiters belegten Markus Assfall und Thomas Gary die Plätze 1 und 3 in der Klasse M30.


Und Angel Siegfried holte sich den Sieg in der Klasse M55.