4. Mai 2014: Salzburgmarathon

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Bericht von Silvia Kolm und Conny Krapfenbauer:

Nachdem Conny Krapfenbauer seit geraumer Zeit mit dem Gedanken gespielt hatte, endlich einmal einen Marathon zu absolvieren, wählte sie Salzburg als Ort ihres „Debuts“, wo außerdem die österreichischen Staatsmeisterschaften und niederösterreichischen Landesmeisterschaften im Marathon ausgetragen wurden. Nach intensivem, monatelangen Training stieg zwar die Nervosität – mit ihr aber auch die Vorfreude auf den „großen“ Tag. Weiters entschlossen sich Silvia Kolm und Thomas Wührer, die sich ebenfalls bestens und gezielt vorbereitet hatten, sowie – mehr oder weniger „in letzter Minute“ – „Urgestein“ Arnold Kainz, den Halbmarathon in Angriff zu nehmen. Arnold, der sich nach seiner Bänderrissverletzung im Winter offensichtlich gut erholt hatte, lief bereits vor einigen Wochen beim Wienmarathon die hervorragende Zeit von 03:38:51.
Wenn man sich die Wetterprognosen für’s Marathonwochenende angesehen hatte, so war mit allem zu rechnen: „Regen, Wind, und Kälte“. Am Tag X meinte es der Wettergott jedoch mit uns „Zwicklern“ doch noch gut, und so hörte es ~1 ½ Stunden vor Start auf, zu regnen. Sogar der Wind, der sich in Salzburg fast alltäglich bemerkbar macht, sollte keine Erschwernis für unsere Läufer darstellen. Lediglich die kühlen Temperaturen (~7 Grad) empfand man beim Start als unangenehm. 9:00, der Startschuss fiel und es ging endlich los. Nach ca. 2 km liefen die Läufer in Richtung „Hellbrunner Allee“, ein grundsätzlich gut befestiger Sandweg; aufgrund der Regenmassen an den Tagen zuvor, wurde diese aber zu einer regelrechten „Schlammschlacht“ für uns Läufer.

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In Hellbrunn angelangt, war sogar ein roter Teppich für die Läufer ausgerollt, ehe es wieder stadteinwärts ging. Der Weg dorthin wurde mit einem Blick auf verschneite Berge und die Festung Hohensalzburg belohnt. Auch „stimmungsmäßig“ hatte Salzburg einiges zu bieten: Bands, Trommler, und – an vielen Stellen – euphorische Zuschauer, die den einen oder anderen Laufkilometer für uns erleichterten. Und so erwies sich Salzburg unter solch idealen Bedingungen als Pflaster für schnelle Zeiten beziehungsweise persönliche Bestzeiten:

Ergebnis Halbmarathon:
Silvia Kolm: 1:30:45 W35 – 4. Platz (pb)
=> zusammen mit Wolfgang Stabauer und Reinhold Meingassner erzielte sie den ersten Platz in der Mixed Teamwertung Halbmarathon! (04:11:25)
(gesamt sogar drittschnellstes Team, nur 1 Minute hinter dem zweitplatzierten Männerteam)
Thomas Wührer: 1:28:45 M30 – 29. Platz (pb)
Arnold Kainz: 1:38:56 M50 – 48. Platz

Für Conny Krapfenbauer ging es nach ca. 1:31h in die zweite Runde. Das Anfangstempo von ~ 4:20/km konnte sie ab Kilometer 30 nicht mehr beibehalten, und finishte letztendlich in einer Zeit von 03:04:02. Conny zeigte sich im Ziel aber durchaus zufrieden und überglücklich: „Besonders begeistert war ich von den Zuschauern, die mich als „sechsplaziertes Mädel“ immerfort lautstark anfeuerten. Zudem ist es bei einem Marathon besonders motivierend und mehr als hilfreich auf den letzten Kilometern von Vereinskollegen aufgrund ihrer „anfeuernden Zurufe“ regelrecht ins Ziel „getragen“ zu werden. Trotz der Belastung konnte ich daher meinen ersten Marathon richtig genießen und teilweise „mit einem Lächeln im Gesicht“ absolvieren. Ein besonderes Dankeschön gilt meinem Freund Andi Kainz, der mich mehrmals auf der Strecke liebevoll und unermüdlich betreute.“ :

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Ergebnis Marathon:
Conny Krapfenbauer: 03:04:02 W20 – 2.Platz, NÖ – Landesmeisterin
5. Platz österreichische Staatsmeisterschaften

Conny Krapfenbauer und Veronika Limberger belegten die Plätze 1 und 2 bei den NÖ Meisterschaften im Marathon.

Alles in allem – also ein erfolgreicher Tag für uns „Zwickler“: Salzburg war definitiv eine Reise wert.

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