14. September 2014: Wachaumarathon

2014WachauConny800

Bericht von Conny Krapfenbauer

In der Wachau zu starten, ist für viele „Zwickler“ im Laufe der Jahre zu einer Selbstverständlichkeit geworden, und so begaben sich auch heuer wieder zahlreiche Vereinsmitglieder an die Startlinien in Dürnstein, Spitz beziehungsweise Emmersdorf. Entgegen der Wetterprognosen („mit Regen sei zu rechnen“) präsentierte sich die Wachau bei optimalen Laufbedingungen. Im Laufe des Tages bewies sogar die Sonne, mit der ich persönlich während meines Trainings ja nicht sehr oft das Vergnügen hatte, den Teilnehmern, dass es sie noch gibt.
Beim Viertelmarathon mit dabei waren:

  • Bittermann Werner 42:33 min
  • Eberl Franz 50:04
  • Steinbauer Wolfgang 53:44
  • Steinbauer Margit 1:02:45
  • Gary Thomas 1:05:59

Beim Halbmarathon traten schon wesentlich mehr Läufer vom SC Zwickl an:

  • Brei Martin: 1:30:25
  • Ecker Mario: 1:30:40
  • Ecker Hermann: 1:31:22
  • Kolm Silvia: 1:32:29
  • Rienesl Stephan: 1:33:39
  • Kolm Gerald: 1:36:26
  • Rauch Ernst: 1:38:43
  • Wührer Thomas: 1:39:29
  • Kittenberger Robert 1:39:49
  • Ecker Renate: 1:41:46
  • Brunner René: 1:42:00
  • Kainz Rosa-Maria: 1:43:20
  • Fuchs Cornelia: 1:44:01
  • Poppinger Reinhard: 1:49:34
  • Steindl Claudia: 1:50:42
  • Fischer Theresa: 2:05:08
  • Zeilinger Gernot:2:10:49

An dieser Stelle, herzliche Gratulation an alle teilnehmenden Zwickler!
Dass Hermann Ecker (die „Eckers“ waren wieder mal „stark“ vertreten), nachdem ihm in den letzten Wochen eine Verletzung zu schaffen machte, den Bewerb „schmerzfrei“ und sehr erfolgreich beenden konnte, ist besonders erfreulich.
Auch Silvia Kolm zeigte einmal mehr, in welch bestechender Form sie sich gerade befindet. Sie trainiert ja für den Marathon in Amsterdam, der am 19. Oktober stattfinden wird. Alles Gute dafür!
Dem Abenteuer Marathon stellten sich Birgit Weissinger und Conny Krapfenbauer. Birgit zeigte mit einer tollen Endzeit von 3:52:15 auf. Es ist wirklich beeindruckend, wie sie sich innerhalb kürzester Zeit steigern und bereits ihren ersten Marathon absolvieren konnte. Auch sie dürfte rasch ihre Leidenschaft für den Laufsport beziehungsweise ihre Freude am Laufen entdeckt haben.
Was mich betrifft, so ging ich mit gemischten Gefühlen an den Start. Zwar absolvierte ich in den letzten Monaten „brav“ mein Marathontraining, aber irgendwie war die Motivation nicht mehr so präsent wie im Frühjahr.
Beim Start überwog natürlich dennoch die Freude, dass der „große Tag“ endlich gekommen war, sicher war ich mir aber nicht, wie es mir während des Rennens ergehen würde. Und so hatte ich von Beginn an Probleme damit, meinen Rhythmus zu finden. Verunsichert durch Vronis´ (Anm.: Limberger) hohes Anfangstempo kam in mir zudem eine gewisse Nervosität auf. Ich hielt mich nicht mehr an das von mir – im Vorfeld – festgelegte Tempo, sondern versuchte „krampfhaft“ auf Vroni aufzuschließen, was natürlich Kraft kostete. Zwar gelang es mir, Vroni bei Km 19 einzuholen, allerdings führte dies unweigerlich dazu, dass ich bereits bei Km 25 zu kämpfen hatte: Die Beine wurden richtig schwer, und zugegebenermaßen empfand ich auf einmal keine Freude mehr beim Laufen. Gut, ein Marathon ist bestimmt nie einfach zu bewältigen, aber solch ein „negatives“ Gefühl während eines Wettkampfes war mir bisher fremd gewesen. Dank Andis Motivation, der mir mit dem Rad entgegengekommen war, schaffte ich es jedoch, irgendwie durchzuhalten und brachte sehr mühsame Kilometer hinter mich. Letzten „Antrieb“ konnte ich in Krems gewinnen, als mich Papa bei Km 40 anfeuerte, sowie durch die lautstarke Unterstützung vieler Zwickler, die mich einfach großartig (alle in blauer „Vereinsdress“) „in Empfang“ nahmen. Dafür ein herzliches „Dankeschön“ an euch alle! Ihr habt mich noch einmal regelrecht „beflügelt“! Auf der Zielgeraden konnte ich dann doch noch die letzten „Laufmeter genießen“, und lief schließlich nach 3:04:03 überglücklich ins Ziel. Ich freue mich wirklich sehr über den Sieg, der für mich wohl insgeheim Ziel dieses Marathons war, bin sehr dankbar, aber dennoch nicht ganz zufrieden mit meiner Endzeit. 😉
Auf jeden Fall werde ich diesen Tag bestimmt noch lange in Erinnerung behalten: Es war für mich ein ganz besonderes Erlebnis , in der Wachau als Siegerin die Ziellinie überqueren zu dürfen und von so vielen, lieben Menschen angefeuert und gefeiert zu werden.

Ergebnisse

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