Seestadtlauf ASPERN – Andreas Kirschner

Sonntag, 01. Oktober 2017 – Seestadtlauf ASPERN

Andreas Kirschner hat dieses Erlebnis schön zusammengefasst. 🙂 Danke dafür!

Mein Arbeitgeber – SIEMENS – organisierte am den Seestadtlauf in Aspern.
Da ich mich erst kurz vor Beginn für die Teilnahme entschlossen hatte, musste ich mich nach der Anreise erst zur Nachnennung anmelden.

Um 09:30 Uhr wurde mit dem Kinder- und Jugendlauf gestartet. Die Windböen waren anfangs schon stark, jedoch nahmen sie in der nächsten halben Stunde so weit zu, dass sogar die Transparente
der Werbefirmen vom Wind heruntergerissen wurden und der Siegerehrungspavillion umstürzte.
Kurzum ein ungemütliches Wetter, um an einem 10km Lauf teilzunehmen.

Trotz alledem war ich bis zu den Zehenspitzen motiviert. Zwei Runden à 5km galt es zu bewältigen.
Doch bereits beim ersten Kilometer musste mir bewusst werden, dass eine Überbietung meiner persönlichen Bestzeit auf dieser außergewöhnlichen Strecke diesmal nicht möglich war.

Gleich nach dem Startschuss um ca. 10:00 Uhr führte die Strecke quer über den Kinderspielplatz, weiter über einen nicht befestigten Schotterweg zum Steg, welcher einen Teilbereich des Asperner Sees querte.
Anschließend am Schotterweg entlang, unter der U-Bahnbrücke durch, gefolgt von einer Rechtskurve, in der es aufgrund der Enge zu Berührungen mit anderen Läufern kam.

Die nächste Challenge war die Wende des Laufes. Eine enge Haarnadelkurve, die unter der U-Bahnstation durchführte.
Hier pfiff der Wind mächtig und die Teilnehmer mussten sich aneinander vorbeitummeln.

An der langen Gerade ging es zurück in die Seestadt, hinein über die Sonnenallee, Linkskurve auf die kopfsteinbepflasterte Maria-Tusch-Straße bis zur Janis-Joplin-Promenade.
Leider war das letzte Streckenstück mit einem Rollrasen ausgelegt, welcher zwar saftig grün anmutete und optisch wirklich was hermachte, aber aufgrund der Witterungsverhältnisse auch sehr rutschig war.
Diese Runde wurde für die vermeintlichen 10 km noch ein zweites Mal gelaufen.

Nach Beendigung der beiden Runden musste ich feststellen, dass es sich nur um 8,1km handelte. Nachdem ich auf meine kilometerzählende Uhr gesehen hatte, dachte ich erst, ich wählte vielleicht eine falsche Route.
Die Aufklärung des Veranstalters folgte nach dem Rennen:
Die Strecke musste verkürzt werden, da die Querung einer Baustelle nicht genehmigt wurde.

Schade, dass diese Information nicht vor dem Start bekanntgegeben wurde. Es gab wahrscheinlich mehrere Läufer, die wie ich auf 10km eingestellt waren und sich daher ihre Kräfte und Ressourcen für diese Distanz eingeteilt hatten.
Die Enttäuschung über die nicht angekündigte Streckenkürzung konnte man in einigen Läufergesichtern erkennen.

Ich war dennoch mit meiner Leistung zufrieden und konnte diesen Lauf mit Platz 11 von 200 Startern in der Altersklasse 3 von 48 beenden.
In der SIEMENS-Wertung hätte ich Platz 4 von 104 Teilnehmern belegt. Dies aber ausser Konkurrenz, da ich mich bei der Anmeldung nicht als SIEMENS-Läufer, sondern als Mitglied SC Zwickl/Zwettl eingetragen hatte.

Fazit: Ein wirklich windiger, anspruchsvoller Lauf mit einigen Stolperfallen. Dennoch ein gutes Gefühl dabei gewesen zu sein.

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