VCM 2017 – Bericht vom Staffelmarathon

Bericht von Viktoria Groiß vom VCM Staffelmarathon 2017. Bereits am Samstag Vormittag machten wir uns auf den Weg nach Wien. Nachdem wir unser Gepäck im Hotel verstaut hatten, ging es auch schon weiter Richtung Startnummernabholung. Nach einem kurzen Zwischenfall (wir haben uns gleich am Hauptbahnhof verloren :D) schafften wir es dann schließlich alle gemeinsam unsere Startnummer zu holen. Nun stand eine Besichtigung der einzelnen Übergabestellen bevor (man will ja bestens vorbereitet sein). Danach verbrachten wir noch einen entspannten Nachmittag mit einem anschließend gemütlichen Abendessen.

Sonntag, 23.04.2017:

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Jeder berichtete von seinen Symptomen der bereits eintretenden Nervosität. Zusätzlich zum schon vorhandenen Druck aufgrund der Staffel „motivierte“ uns Mario Ecker mit einer Zeitvorgabe von 3h 20min, was 4 Minuten schneller war, als wir uns eigentlich vorgenommen hatten.

Um 7:30 machten wir uns auf den Weg Richtung Start, schließlich stand ja noch ein Fototermin mit den VereinskollegInnen auf dem Plan. Zielsicher stiegen wir bei der U-Bahn-Station Kaisermühlen aus. Der Weg zum vereinbarten Treffpunkt gestaltete sich aber schon fast als kleines Aufwärmtraining. Immerhin mussten wir fast einen km gehen, um gerade noch rechtzeitig zum Foto zu kommen. Dass gleich daneben noch eine weitere U-Bahn-Station gewesen wäre, nahmen wir lächelnd zur Kenntnis. Es ging also wieder den ganzen Weg zurück zu Startblock 1, wo wir uns von Hermann erst mal verabschieden mussten. Noch ein paar letzte motivierende Worte und es ging weiter zu einem Platz mit guter Aussicht auf den Start. Kurz vor 9 Uhr verließ uns auch Dominik, um rechtzeitig zur Übergabestelle in Schönbrunn zu gelangen.

Die geplante „Zielzeit“ für Hermann war laut unseren Berechnungen 10:04, welche er mit Bravour auf die Minute genau einhielt. Weiter ging es von Schönbrunn über die Mariahilfer Straße Richtung Übergabestelle 2. Währenddessen wartete ich bei sehr stürmischen Verhältnissen gegenüber von der Votivkirche. Es gab letzte Diskussionen mit anderen Läufern, welche Kleidung jetzt die beste ist und dann sah ich Dominik auch schon um die Ecke biegen. Mit einem Sprint übergab er die „Verantwortung“ an mich weiter. Ich wusste, dass wir mehr als gut in der Zeit lagen und rannte motiviert los. Von den vielen schnellen Läufern umgeben, schaffte ich eine für mich unglaubliche Zeit und konnte somit auch ein bis zwei Minuten gut machen. Dank der Hilfe von Dominik, der mich mit unübersehbaren Handzeichen nach der Wende beim Stadion empfing, schlug ich auch gleich die richtige Richtung zur Staffelübergabe ein (leider schafften das nicht alle Teilnehmer). Auch ich gab auf den letzten Metern noch mal alles und durfte mich über meine persönliche Bestzeit freuen. Jetzt lag es an Renate unsere (oder doch Marios? :D) Zielzeit zu erreichen. Vor ihr lag eine sehr windige und lange Hauptallee sowie anschließend noch ein Teil vom Ring. Hermann feuerte Renate dann im Zieleinlauf noch von der Tribüne aus an.

Nach einem tollen Finish durften wir uns über eine gemeinsame Endzeit von 3:20:23 freuen. Hut ab Mario – du kennst uns wohl besser, als wir uns selbst!

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