Bericht von Philipp Reinhold zum „Mozart100“

Am 18.06.2016 fand in Salzburg zum 5. Mal in Folge der Mozart100 statt. Die Veranstaltung lockt jedes Jahr zahlreiche Ultra- und Trail-Fans an.

Dieses Jahr entschlossen sich mein Freund und Vereinskollege Michael Wesely und ich, auch an diesem Event teilzunehmen. Für Michael, der die 56,3 km-Distanz über beinahe 1600 Höhenmeter unter die Füße nahm, war es der erste Ultramarathon. Ich entschied mich für die 25,8 km-Distanz über knapp 600 Höhenmeter, für mich war es genau mein 100. Laufbewerb.

Ich startete in Fuschl am See und gleich am Anfang wurde mir klar, dass dies wahrscheinlich mein bisher schwierigster Lauf werden würde. Das Gefühl verstärkte sich mit jedem Kilometer, es wechselten steile Anstiege mit rutschigem und unwegsamen Gelände. Gewaltig unterschätzt hatte ich den Kapuzinerberg, welcher auf den letzten beiden Kilometern zu bewältigen war. Die knapp 500 Stufen schienen kein Ende zu nehmen, noch dazu wurde ich dann beim Bergablaufen von heftigen Krämpfen geplagt.

Schließlich erreichte ich das Ziel in einer Zeit von 2:34:12 und war überglücklich, es geschafft zu haben. Michael finishte die mehr als doppelt so schwierige Strecke über 56,3 km in einer Zeit von 6:39:43. Angesichts der extrem anspruchsvollen Strecke zählte in erster Linie das Erlebnis, hier zu finishen und nicht die Zeit oder Platzierung. Für uns beide war diese Trail-Laufveranstaltung ein tolles Abenteuer, wir werden uns jedoch in Zukunft wieder den konventionellen Straßen- und Crossläufen widmen.

Mozart100

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