Abschluss „Gmünder Lauferlebnis“

 

 

IMG_1095Vergangenes Wochende fand der Abschluss der Gmünder Lauferlebnisse mit einem Berglauf auf den Mandelstein statt.

Alex Bichl (ges. 3.) und Anna Holzmann (Damen 1., ges. 12) vertraten unseren Verein wieder mehr als würdig über die anspruchsvollen 4,7 Kilometer mit 200 HM.

In der Gesamtwertung wurde Alex 3.; Anna sicherte sich souverän den 1. Platz bei den Damen.

BERICHT VON ANNA HOLZMANN:

Um uns den Abschlussbewerb der Gmünder Lauferlebnisse trotz meiner hartnäckigen Wadenverhärtung und Alex‘ Verkühlung / Verkaterung nicht entgehen zu lassen, folgten wir dem föhnigen Ruf des Mandelsteins, dessen herbstliche Gefilde sich schon von weitem in sonnendurchfluteten Goldtönen präsentierten. Wahre Goldgräberstimmung kam nach dem angesichts der Witterung verzichtbaren Aufwärmen auf. Am Fuße des Moorheilbades fiel um 15 Uhr für einen überschaubaren Läufertrupp der Startschuss. Da ich die Strecke nicht kannte und mir das in der Ausschreibung abgebildete Höhenprofil mangels fotografischen Gedächtnisses nicht im Detail eingeprägt hatte, lief ich einmal mehr mit angezogener Handbremse weg. Nach dem ersten Hügel zum Aufwärmen lud das anschließende Gefälle zur Tempobolzerei wider jegliche Vernunft, ehe die neongelb markierte Route stetig bergauf durch den Ort führte und auf einen Forstweg in den Wald abzweigte. Dort hatte ich mich nach über 1 km Aufholjagd bereits an die Spitze der Damen gesetzt und baute, mit einem männlichen Zugpferd im Gleichschritt trabend, den Vorsprung aus. Während ich auf dem Weg nach oben andere Läufer mit in unser Überholspur-Boot holen wollte, riet ihnen der junge Gmünder davon ab, weil sie sich damit foltern würden. Auf dem letzten Anstieg mobilisierte der Tiefstapler jedoch seine Reserven und setzte sich von mir ab, sodass ich auf Hinterradantrieb umstellte, um einen keuchend herannahenden Eidher Franz in Schach zu halten. Aus Sicherheitsgründen verschärfte er das Duell vor dem Ziel nicht mehr. In dem Gefälle über Stock, Stein und Wurzelwerk hätte durchaus eine veritable Gefahrenquelle gelauert. Zum Glück erreichten sogar die beiden führenden Männer aufrecht sprintend das Ziel, obwohl sich die Entscheidung denkbar knapp auf den letzten Metern abspielte. Nach einem lohnenden Abstecher zur Aussichtsplattform auf dem Mandelstein stand es den Teilnehmern frei, den Startbereich des Berglaufs gehend, laufend oder per Anhalter zurückzulegen. Angesichts unserer Läsionen spazierten Alex und ich möglichst knieschonend die 200 hm hinunter und wurden erst im letzten Abschnitt von Conny auf ihrem Rennrad eingeholt, das leider weder mit einem Gepäckträger noch mit einem Fahrradkorb getunt war. Durch die vorgezogene Siegerehrung schaffte ich es nur dank persönlicher Abholung durch Martina Diesner-Wais aus der Damenumkleide rechtzeitig auf das Treppchen. Praktischerweise ersetzte das Posieren mit den Granitpokalen jegliches Bizepstraining. Die Gmünder Lauferlebnisse konnten bei allen Stationen mit einem einladenden Ambiente und sehenswerten Naturpfaden aufwarten. Sollte es nächstes Jahr eine Fortsetzung geben, kann ich diese nur jedem / jeder ans Herz legen.

ERGEBNISSE

Fotos von der NÖN-Redaktion

Fotos von Thomas DUMSER

Vielleichte bekommen wir in den nächsten Tagen ja ein kurzes Feedback zum neu geschaffenen Cup von euch zwei.. 🙂  Herzlichen Glückwunsch zu den Ergebnissen!

 

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